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15 ultimative Tipps zum Müll vermeiden

Zum Tag der Umwelt geben wir 15 ultimative Tipps, wie man Müll vermeidet und so die Umwelt schont. So kann wirklich jeder etwas für die Umwelt tun!

Tipp 1: Ökostrom beziehen und Atommüll vermeiden

Der wohl gefährlichste Müll der derzeit in Deutschland zu finden ist, ist der Atommüll. Endlos sind die politischen Diskussionen, die sich um die Suche eines geeigneten Endlagers drehen. Dabei zeigen sie vor allem eines: Es gibt kein geeignetes Endlager für Atommüll, denn dieser ist in jedem Fall höchst gefährlich und extrem langlebig. Wer selbst ein deutliches Zeichen gegen Atomstrom geben und diesen langfristig aus dem deutschen Strommix verbannen möchte, der sollte zu Ökostrom wechseln. Mit dem Vorurteil das Ökostrom zu teuer ist, räumt dieser Artikel auf. Hier gibt es Infos darüber, wer in Österreich wirklich Ökostrom anbietet.

Tipp 2: Stofftaschen statt Plastiktaschen

Rund 1 Billion Plastiksackerl werden jährlich rund um den Globus benutzt – und weggeworfen. Die wachsenden Plastikmüllberge sind eine stetig steigende Belastung für die Umwelt, auch deshalb, weil nur die wenigsten dieser Billionen Sackerl recycelt werden. Ohne eine umweltfreundliche Wiederverwertung dauert der Zerfall eines Plastiksackerls 100 bis 500 Jahre. Jede Menge Müll vermeiden kann man also, indem man ganz auf Plastiksackerl verzichtet. Nehmen Sie doch einfach Ihre eigene Stofftasche oder einen Einkaufskorb mit zum einkaufen und verzichten Sie auf den Gebrauch von Plastiktaschen.

Tipp 3: Recycling statt Wegwerfen

Viel Müll kann vermieden werden in dem dieser recycelt wird. Unter recyceln versteht man die Wiederverwertung eines Abfallproduktes. So ist es im Alltag beispielsweise wichtig, den Müll zu trennen, damit dieser recycelt werden kann. Auch sollten alte Elektrogeräte und Co. zu einem lokalen Recyclinghof gebracht werden. So wird sichergestellt, dass alle noch verwertbaren Bestandteile erneut genutzt werden können. Handys kann man beispielsweise bei handysfuerdieumwelt.de abgeben und von der deutschen Umwelthilfe recyceln lassen. Die Erlöse aus den recycelten Materialien kommen heimischen Naturschutzprojekten zugute.

Tipp 4: Upcycling statt downcycling

Upcycling ist ebenso wie das Recycling eine Art Müll zu vermeiden indem man diesen wiederverwendet. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass man beim Upcycling, den vermeintlichen Müll aufwertet – also upcycelt. So kann man alte Weinkisten zu einem Schrank umbauen oder Plastikflaschen zu einem Blumentopf umfunktionieren. Viele gute und kreative Upcycling Ideen findet man beispielsweise auf Andersdenken, auf Zweitleben oder in dieser Upcycling Community.

Tipp 5: Leitungswasser statt Plastikflaschen

Trotz Pfand und einer nahezu vollständigen Rücklaufquote ist das Recycling von PET-Flaschen nicht lupenrein. Nur etwa die Hälfte der zurück genommenen Plastikflaschen sind gut genug für die Herstellung neuer Flaschen. Große Teile des zerschredderten Plastiks werden nach China exportiert, was die Klimabilanz der Flaschen nicht gerade besser macht. Wer diesen Plastikmüll vermeiden möchte, der sollte auf das heimische Leitungswasser setzen. Dies erhält regelmäßig Bestnoten und kann ohne bedenken getrunken werden. Mittlerweile gibt es auch genügend Alternativen sein Leitungswasser zum sprudeln zu bringen und ansehnlich zu präsentieren, beispielsweise mit dem SodastreamSoul Bottles oder dem Water Bobble.

Tipp 6: Wiederverwendbare Verpackung statt Alufolie

Wer im Alltag auf überflüssigen Müll verzichten möchte, der sollte auf wiederverwendbare Verpackungen anstatt auf Einwegverpackung setzen. So sollte man keine Alufolie oder Brotpapier für das Butterbrot sondern beispielsweise die gut alte Tupperdose nehmen. Wem Tupperdosen zu unhandlich sind, der kann auf die ebenso müllarme Alternativen von Roll Eat zurück greifen – faltbare Brotverpackungen, die in der Spülmaschine gewaschen werden können. Noch besser sind natürlich Brotdosen ohne Plastik, wie beispielsweise die ajaa!.

Tipp 7: Keine Verpackung in der Verpackung

Müll vermeiden kann man auch, indem man beim  Einkauf darauf achtet vor allem Produkte mit wenig Verpackung zu kaufen. Also weniger Verpackung in der Verpackung. Vor allem Süßigkeiten werden oft dreifach verpackt angeboten. Auch XXL Pakete sind meistens mit mehreren Schichten Verpackung versehen. Wenig Verpackung gibt es beispielsweise bei frischen Produkten, wie etwa Obst und Gemüse oder an der Kühltheke.

Tipp 8: Lieber teilen als alles alleine anschaffen

Neudeutsch auch „Collaborative Consumption“ genannt, also der kollektive Konsum. Die Idee dahinter: Nicht jeder muss alles besitzen, viel besser kann geteilt werden. Was kann geteilt werden? Eigentlich alles. So gibt es mittlerweile zahlreiche Car-Sharing Initiativen, wie zum Beispiel carsharing247.com. Aber auch andere Haushaltgüter, wie etwa Bohrmaschine, Rasenmäher und Co können wunderbar geteilt werden. Eine Sharing-Plattform hierfür bietet beispielsweise allenachbarn.de. Weniger neu angeschafft bedeutet am Ende auch, mehr Müll vermieden.

Tipp 9: Alte Geräte verkaufen

Wer mal ein paar alte Elektronikgeräte loswerden möchte, der sollte diese auf keinen Fall in den Müll werfen. Es gibt viele Anlaufstellen, die noch funktionierende Elektrogeräte nehmen. Mittlerweile sehr bekannt ist Rebuy.de. Weitere Plattformen sind flip4new.de, auch dort bekommt man Bares für sein Altgerät oder die NGO labdoo.org, bei der man sein Gerät spenden kann. Also warum etwas zu Müll machen, was noch keiner ist?

Tipp 10: Qualität statt Quantität

Für eigentlich alle Konsumgüter gilt: Qualität zahlt sich aus, denn diese, egal ob TV, Smartphone oder Schuh, halten deutlich länger. Wer beim Einkauf auf Qualität achtet, der kann jede Menge Müll vermeiden und spart sich Geld für einen nötigen Neukauf. Noch ein Grund für gute Qualität, Reparaturen lohnen sich meist bei Billigartikeln nicht und so werden sie einfach in den Müll geworfen.

Tipp 11: Glas statt Becher im Supermarkt

Glas hat gegenüber Plastikbechern einen entscheidenden Vorteil: Es kann beliebig oft eingeschmolzen und recycelt werden. Rund 60% werden jedes mal wieder verwendet. Deshalb sollte man dort, wo es Alternativen gibt auf Glas anstatt auf Plastik zurückgreifen. In den Kühlregalen gibt es meistens den Joghurt in Mehrweggläsern und nicht nur in Plastikbechern. Schon seltener findet man Milch in Glasflaschen. Auch Soßen wie Ketchup und Co. gibt es auch in einer Glasvariante.

Tipp 12: Coffe to go im eigenen Becher

Coffe to go – ja! Aber bitte im eignen Becher und nicht im Plastikbecher, der direkt im Müll landet. Tipp zum Müllvermeiden: einfach einen eigenen Coffe to go Becher anschaffen und diesen morgens oder in der Mensa mit dem schwarzen Lebenselexier füllen. Alternativen zum Einwegbecher gibt es genug auf dem Markt, z.B. den DCI Eco Cup, Klean Kanteen oder von SIGG.

Tipp 13: Tauschen statt kaufen

Die Devise zum Müllvermeiden lautet: mehr tauschen, weniger kaufen. Tauschen kann man eigentlich alles, von Büchern, über Klamotten bis hin zu bereits gespielten Spielen. Denn sein wir ehrlich, nach dem das Buch oder das Spiel durch ist, kommt es in die Ecke und wir wohl nie wieder hervorgeholt, bis es dann im Müll landet. Wer seine alten Sachen dem Konsumkreislauf zurückgibt, verhindert zudem Neukäufe, die ebenfalls am Ende im Müll landen. Im Netz gibt es zahlreiche Tauschplattformen, für Klamotten den Kleiderkreisel, Bücher und Elektrogeräte kann man auf tauschticket.de oder Netcycler tauschen. Eine gute Möglichkeit Bücher in der realen Welt zu tauschen sind regionale Bücherregale. Hier können Sie gucken, ob sich ein Bücherregal in Ihrer Nähe befindet.

Tipp 14: Weniger drucken

Werden Sie Papiersparer und vermeiden Sie Müll. Am besten sollte man kurz vor jedem Druck einmal gut überlegen, ob dieser wirklich nötig ist. Fakt ist, dass der Papierverbrauch trotz zunehmender Digitalisierung stark anwächst. Laut WWF werden pro Stunde weltweit Waldflächen in der Größe von 500 Fußballfeldern für die Herstellung von Papierprodukten zerstört. Grund genug weniger Papier zu produzieren und der Umwelt so einen großen Gefallen zu tun.

Tipp 15: Nachfüllen statt neu kaufen

Vor allem Sanitär- und Hygieneartikel werden auch in Nachfüllpackungen angeboten. Vermeiden Sie Müll in dem Sie nicht jedes Mal einen neuen Seifenspender kaufen, sondern füllen Sie einfach den alten neu auf.

2 Kommentare

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